PRESSE

»Seine schnörkellosen, vielschichtigen und eigenwilligen Ideen heben sich wohltuend vom Mainstreambrei ab«
Matthias Creutziger, Jazz Podium

»Bartmes sind pures Vergnügen - witzig, geistreich, nie auch nur eine Sekunde langweilig und immer für eine überraschende Wendung gut.«

»...Da trifft der wunderbar nostalgische Röhrenklang von Jos Hammond B3 auf digital generierte Loops, Effekte und Samples. Da wirft VJ Genelabo passend zum Sound mal spacige, mal lyrische, mal einfach nur dekorative Visuals auf zwei kreisrunde Leinwände hinter den Musikern. Und da verwischt Drummer Holger Nesweda mit seinem ausgeklügelten Spiel endgültig die Grenzen zwischen synthetischen und organischen Klängen. Heraus kommt ein verdammt suggestives, grooviges Gebräu, in dem Jazz, Funk und Jungle gut durchgemischt fröhliche Urständ feiern. Bartmes machen sich zudem einen Spass daraus, den geneigten Hörer auf falsche Fährten zulocken. Immer gibt es den so nicht erwarteten Schlenker, gewissermaßen ein musikalisches "Denkste", das die ganze Sache erst so richtig spannend macht.«
MZ, 11.04

»Surrealer Groove-Trip«
»... mit seinem jüngsten Projekt ist er noch einen entscheidenden Quantensprung kühner geworden. Musikalisch abstrakter, untergründiger und auch clubbiger, was sein Auftritt im DAI deutlich machte. Als wichtigen Mitspieler hat Bartmes nun das Notebook mit an Bord geholt. Darauf hat er fantasievolle Samplings generiert und abgespeichert, die er als Loops abruft und damit sein Orgelspiel grundiert. Brodelnde Bassgänge und hibbelige Gitarrenläufe überlagern sich zu Endlosschleifen, wobei Bartmes an dem Ostinaten, Repetitiven auch für seine Orgelfiguren grossen Gefallen findet. Ergebnis solcher Schichtungen ist ein Groove, der ebenso subversiv und entspannt wie erregend daherkommt. An Effektgeräten hat Bartmes immer schon gerne herumgeschraubt und an seinem Notebook und Soundgeneratoren wurde er nun glatt zum DJ. Schwurbelige, zischende Sounds aktivierte er daraus, eine Vielzahl dunkler Ambientklänge. Dazu flocht er sich ein mit seinem Orgelspiel, verbiss sich in langen Repetitionen und grossen Steigerungen, klinkte sich wieder aus, um nur noch die Samplings weiter tönen zu lassen. Maschinenmusik und individuell geformte Musik im spannenden Dialog . Eben solche Zusammenklänge vereinte Schlagzeuger Holger Nesweda höchst fesselnd in seinem Spiel. Die komplexen asymmetrischen Rhythmen des drum&bass brachte dieser mit locker federndem Puls in Fahrt, ungemein variantenreich, erregend trommelnd. Ähnlich groovig rhythmisiert wie die Klänge flackerten die Bilder - felsige Bergeshöhen oder Wüstenlandschaften mitsamt skurril umgebauten Fahrzeugen. Surreale Sounds und ebensolche Bilder - ein dunkler, delirienhafter Trip, der mächtig kosmischen Groove hatte.«
Rhein-Neckar-Zeitung, 04.05

»Bartmes demonstrierte im Luna anschaulich, wie Musik und Video zu einer symbiotischen Einheit verschmelzen und sich gegenseitig befruchten. ...Bartmes ist definitiv ein Trio, da Videojockey Genelabo mit zum Konzept gehört und nicht als nette Befriedigung der von Videoclips "verwöhnten" Generation herhalten muss. ...So erhielten die geometrischen Figuren, Großstadtimpressionen oder verfremdeten Diaaufnahmen eine ganz neue Dimension, zumal harmonisch abgestimmt auf die instrumental gehaltenen Songs. Deren Akzent lag verstärkt auf Klang, Fläche oder suggestiv wiederkehrenden Motiven, beinahe hypnotischen Grooves in dieser SciFi-Atmosphäre. Während die linke Hand des Bandleaders das Bassfundament tief tönte, wirbelte die rechte Jimmy Smith-like im Akkord- und Melodiesegment. Mit Wah-Wah-Pedal und Dynamikschweller dämpfte Bartmes die Töne variantenreich ab, verzerrte oder verschluckte sie halb. Die jazzige Attitüde entstand durch das verschachtelte Schlagzeugspiel, die improvisatorische Freiheit der Orgel und die Überwindung von stilistischen Grenzzäunen und Scheuklappen: Drum&Bass, 70's-Funk, Ambient und Groove Jazz reichten sich einträchtig die Hand. Zusätzliche Rhythmusspuren, elektronische Noise-Loops oder zerstückelte Fragmente einer Nachrichtensendung spuckte das Apfel-Laptop aus und komplettierte den Bandsound. Ein Jazzkonzert der Jetztzeit, das ganzheitlich überzeugte.«
Kieler Nachrichten, 11.04

»...taking us on a journey through the same vamp-based funk solar systems that Herbie and say, George Benson or Roy Ayers, so blissfully guided us through in the past. 'rrrrt, rrrrt' sounds like it's spelled, as though Bartmes has his moog in a chokehold and is wrestling it to the ground, while the rhythm section never breaks its subtle yet vicious drum'n'bass stride, abetted by a tinkling sequence, then a dub bass line. The Rhodes solo hits with a blast of 64th notes that would be ruthlessly edited out by an electronica label. That would be a shame, because this solo shows how prodigious instrumental technique can slam up against atmospheric groove extremely effectively, both viscerally and rhythmically. Check out the three minutes of 'me we,' tantalizingly exploring a vibe that almost single-handedly legitimizes the concept of the jazz/'lounge' crossover.«
»...these guys say what's on their mind, do their own thing and can back it all up-floating on 'tronica, stinging with jazz, never letting trendiness catch 'em fully on the chin.«
All About Jazz, 06.04

»Ja, für diejenigen, deren Jazzbegriff bei Till Brönner aufhört, ist diese Platte eine kleine Provokation: Jo Bartmes, nach fast einem Jahrzehnt Studium und musikalischer Spurensuche in New York nun wieder in Heidelberg angekommen, reisst mit seinen Mitstreitern genüsslich wie abenteuerlich die Grenzzäune zwischen freiem Ausdruck, Clubtauglichkeit und Progressivität nieder. ...BARTMES gelingt es immer wieder so zu klingen, wie man es partout nicht erwartet und den Spagat zwischen Hörbarkeit und experimentell wirkender Flucht aus bestehenden Konzepten in einem sinnlichen Kontext zu vollführen. Deshalb ist "Me We " mehr als nur ein Album von Musikern für Musiker sondern auch eines für den Teil des Publikums, der die Neugier für das Unbekannte noch nicht verloren hat.«
Frankfurter Rundschau, 03.11.03

»Nirgendwo wird der Jazz so deep und flirrend gebraut, wie in Heidelberg«
Debug, 11.03


»Me We von Bartmes ist ein digitales Plädoyer für die ewige Daseinsberechtigung des analogen Instruments. Was nach dem ersten Hören als ausgefuchstes Arrangement unzähliger Rare Grooves klingt, erweist sich beim zweiten Hinsehen als handgemachte Komposition aus echten Instrumenten - wobei auch der Plattenspieler neuerdings dazu gezählt werden darf. Herausgekommen ist ein vielversprechendes Debut für das neue Jazzlabel Fante Records.«
Jazzthing, 11.03

»Eine topmoderne Platte ist das...«
"Wenn alle technisch so versierten Musiker mit ihren Fähigjeiten derart offenherzig und selbstverständlich umgehen würden, wenn sie sich trauen würden, ihre eigenen Horizonte sachte, aber nachdrücklich zu verschieben, dann könnten wir uns ernstzunehmende musikalische Hoffnungen machen. "Me we" ist eine der seltenen Platten aus den Händen von Jazzmusikern, bei denen auch die elektronischen Elemente keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Bartmes machen Musik mit den Mitteln ihrer Zeit. Eine simple und zugleich eindeutige Wertschätzung.«
Meier, 11.03

»Musik aus dem Bauch für den Bauch, ansteckend, klanggewaltig, mitreissend, bewegend und vor allem immer wieder neu«
RON, 05.03

»Alte Sounds aus den Siebzigern sind derzeit en vogue; dass sie mehr noch starke Modernität in sich bergen, wenn sie so sehr avanciert behandelt und verfremdet werden wie hier, das zeigt Bartmes mit bestem Tüftlergespür und ebenso viel Sinn für ungewöhnliche Soundvisionen. Mit rhythmischen, percussiven Samplings gibt der Organist seinem Spiel zusätzliche Fahrt und manch ein Stück wird dadurch zur Techno-Nummer: mit treibendem Beat, suggestiven Repetitionen und stählernen Sounds.«
Rheinpfalz, 05.03

»Rund, satt und tanzbar spielte Sebastian Gramss den Kontrabass, und der New Yorker John Bollinger grundierte mit enorm druckvollem Schlagzeugspiel. Unablässig variierte Bartmes seine Klänge, begleitete seine Orgelsoli auf dem E-Piano, dosierte die Soulhitze mit dem Wah-Wah-Pedal und Dynamikschweller: Die Töne wurden variantenreich abgedämpft, verzerrt, halb verschluckt und am Ende wie eine Teigmasse einzeln durchgeknetet... Die aktuelle Musik von Bartmes ist ein dunkler Trip mit sehr viel Sinn für klangliche Delirien und schwitzende Sounds. Tanzbar dazu und mit jeder Menge Soul und Funk drin.«
Rheinpfalz, 26.10.01

»Was die Drei präsentieren ist ein so explosives Gemisch aus "acidic jazz & cosmic grooves", dass nicht nur Miles- und Herbie-Fans Hitzewellen in Herz und Hirn steigen. Mit brennender Intensität, dabei unter Verzicht auf alle Klischees, die das Fusion-Genre seit den Achtzigern in Misskredit gebracht haben, improvisiert das Trio - mitunter an der Grenze zur Atonalität - mal Funk pur ausschwitzende, mal meditativ fliessende Kabinettstücke, in denen jede Tasten- und Saitennote und jeder Drum-Schlag punktgenau sitzen. Keine Spur hier vom "Dumm rumnudeln" irgendwelcher "young lions" (Zawinul)! Wer sagt, dass Fusion tot ist? Bartmes & Co. treten an zum Gegenbeweis - und reüssieren.«
Keyboards, 12.01

»Dieser Live-Mitschnitt knistert vor Spannung. Hier hat Jo Bartmes seine Big Apple- und Heidelberg- Erfahrungen komprimiert. "Organic" ist sowohl funkige Hörtapete als auch vollwertkostiger Zeitgeistjazz, ist ein kraftvolles reflektieren aktuellster New Yorker Strömungen mit Romantismen made in Germany. Kontinuierlich strömen Basslinien durch die richtig platzierten Rhodes-Markierungen und die raffiniert wohlklingenden Schlagzeug-Muster pulsieren hochexplosiv auf gleicher Ebene...
Alle Fesseln über Bord, gehen die drei mit Sounds der Fantasie an die Grenze des Band-Kontextes.«
Meier, 4.01

»In 12 Stücken demonstriert Jo Bartmes mit Fender Rhodes, Orgel und Clavinet, wie warm und lebendig analoges Instrumentarium doch zu klingen vermag. Der sowohl in Deutschland als auch in den USA lebende und arbeitende Keyboarder greift in die 70er-Jahre-Jazz-Funk-Schublade à la Miles Davis und Herbie Hancock und fabriziert gemeinsam mit Jason DiMatteo am E- und Kontrabass und John Bollinger mal freitonale Klangkaskaden, mal wild groovende Rhythmusteppiche. Bartmes und seine Kollegen zeigen, daß Jazz-Fusion aus den 70ern nicht nur das Steckenpferd ist für ziegenbärtige und pudelmützige DJs. «
Jazzthing, 4.01

»Abgesehen von einem unwiederstehlichen Groove, beeindrucken vor allem seine großartigen Fähigkeiten an den diversen Keyboards...
Nicht ohne Einfluss bei Bartmes sind zweifellos die beiden Mitstreiter Jason DiMatteo an E- und Akustik-Bass und John Bollinger mit seinem bescheidenen Drum-Set, die ungeheuer auf den Punkt spielen können und die königlich-krausen Keyboardklänge unterstützen. Kein Wunder, daß die reichlich erschienenen Fans heftigst jubeln...«
HAZ, 13.11.00

»Am Freitag und Sonnabend war bartmes da. Und das war noch besser.«
»...und das musikalische Lebensgefühl einer Stadt, in der Jazz noch immer lebt und sich kräftig weiterentwickelt. Da ist Hip-Hop drin, da ist Funk drin, da ist Rock drin. Heraus kommt eine mal coole, mal explosive, meistens tanzbare, manchmal herrlich schräge Mixtur, handwerklich blitzsauber gespielt. Öfter solche Qualität - und moderner Jazz hätte im Gig ein festes zuhause.«
Neue Presse, 22.11.99

»...das ist das unkonventionellste Konventionelle, was ich bisher gehört habe...
Endlich mal wieder Jazzer, die nicht nur wissen, wie man Groove schreibt, sondern auch, wie man ihn macht«
Märkische Oderzeitung, 1.6.99

»Bartmes, DiMatteo und Bollinger gehen auf dem Podium eine musikalische Symbiose ein, die von absolutem gegenseitigen Verständnis geprägt ist...«
"Die Musik des Trios fordert den Zuhörer bis auf's Äußerste heraus, fesselt ihn in eigenartiger Weise, sorgt für pausenlose Überraschung, und klingt bis zum letzten Stück spannend.«
Die Rheinpfalz, 27.10.98

»Jedes Stück von bartmes ist wie eine Expedition in unbekanntes Terrain...«
"Nicht laute Akzente prägen die kaum einzuordnende Musik des Trios. Ihre Stücke entwickeln sich bedächtig ohne langatmig zu wirken. Johannes Bartmes, Jason DiMatteo und John Bollinger halten ständig die Spannung aufrecht."
Badische Zeitung, 21.10.98

»Ziemlich psychedelisch tönen diese Keyboardklänge, bald dunkel gedämpft, bald schrill verzerrt wie eine E-Gitarre. Mächtig growlend und recht verwegen. Starke Eigenkompositionen präsentiert Johannes Bartmes auf seiner ersten, in New York produzierten CD. Herrlich schwüle Balladen dampfen herauf, und ansonsten bringt jazziger Groove diese wundervolle Scheibe mächtig auf Touren.«
Rhein Neckar Zeitung, 11.11.98

»Jazz-Erlebnis; von schroffer Schönheit«
Mannheimer Morgen, 19.11.98

»Klänge wie wenn der New Yorker Untergrund zu brodeln beginnt.«
Mannheimer Morgen, 17.3.97

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